Gibt es ein Pflichtseminar „Umgang mit Behinderung“ im Medizinstudium?
Es ist wieder passiert: Ein Vater stellt seine Tochter mit „geistiger“ Behinderung dem Arzt vor (Vertretung des üblichen Kinderarztes) und der Arzt wendet sich nur dem Vater zu. Er fragt den Vater, wie lange seine Tochter das Problem schon hat. Sollte man das vielleicht einmal als kleines Theaterspiel im Medizinstudium üben? Wie behalte ich Respekt, Höflichkeit, Professionalität in der Gegenwart von Menschen mit „geistiger“ Behinderung? Die Tochter ist übrigens schon 14 Jahre alt.
Susanne Hartwig