Gastvortrag an Universität Wuppertal

Kolloquiumsbeitrag

Neue Diskurse zum inklusiven Theater

Soledad Pereyra

Ein Beitrag von Prof. Dr. Susanne Hartwig legt Schwierigkeiten und Chancen dar, die sich aus inklusiven Theater ergeben.

Am 9. Dezember 2020 hielt Professorin Dr. Susanne Hartwig (Lehrstuhl für Romanische Literaturen und Kulturen der Universität Passau) einen Vortrag über Zoom mit dem Titel

„A wie Dornen“: ‚Hermeneutische Partizipation‘ von Menschen mit geistiger Behinderung in Theatern.

Die Offenheit hermeneutischer Prozesse wird eingeschränkt durch eingefahrene Wahrnehmungs-, Denk- und Fühlmuster, die Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung oft große Schwierigkeiten bereiten. Unter Rückgriff auf Miranda Frickers Konzept der hermeneutical injustice fragt der Beitrag danach, wie hermeneutische Prozesse Menschen mit Behinderung und allgemein Diversität berücksichtigen (können/sollen) und welche Möglichkeiten dabei das (ästhetisch anspruchsvolle) ‘inklusive Theater’ bietet.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Kolloquiums “Angewandte Hermeneutik” unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Kurt Erlemann der Bergische Universität Wuppertal organisiert. Die Moderation des Vortrags übernahm Dr. Wolfgang Grünstäudl.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite der Bergischen Universität Wuppertal. 

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